• American Studies

    Author(s):
    Levke Harders (see profile)
    Date:
    2020
    Item Type:
    Monograph
    Permanent URL:
    https://doi.org/10.17613/5gkz-qh84
    Abstract:
    Die Institutionalisierung von American Studies als interdisziplinäres Lehr- und Forschungsgebiet war eine Reaktion auf wissenschaftliche und gesellschaftliche Problemlagen in den USA. Dabei verbanden sich mit den disziplinären Wissensformen geschlechterspezifische Differenzierungen: Die Funktion des Faches im Hinblick auf nationalkulturelle Konstruktionen, aber auch der innerdisziplinäre Ausdifferenzierungsprozess führten zu Exklusionsmechanismen, in deren Folge weibliche, nicht-weiße und nicht-akademische Amerikanisten als nicht zum Zentrum des Faches gehörend definiert wurden. Die Autorin zeigt, dass das wissenschaftliche Feld von ungleichen Laufbahnen, unterschiedlichen institutionellen wie materiellen Rahmenbedingungen gekennzeichnet ist und dass Geschlecht auch in den Inhalten und Konzepten der American Studies verankert ist. Levke Harders verknüpft in dieser ersten Disziplingeschichte des Faches American Studies neuere Ansätze der Wissenschaftsgeschichte mit einer geschlechter- und sozialhistorischen Perspektive, um soziale und politische Faktoren in der Fachentwicklung ebenso wie die (Re-) Produktion struktureller und epistemologischer Ungleichheiten aufzuzeigen.
    Metadata:
    Published as:
    Monograph    
    Status:
    Published
    Last Updated:
    6 months ago
    License:
    All Rights Reserved

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